Wohnen in Gastfamilien
Ein Zuhause mit Anschluss: Erwachsene ab 18 Jahren leben im Haushalt einer Gastfamilie.
Nur für Erwachsene ab 18 Jahren
Ein Zuhause mit Anschluss
Nicht jeder Mensch möchte oder muss in einer besonderen Wohnform oder Einrichtung leben.
Für erwachsene Menschen mit Unterstützungsbedarf kann ein Platz in einer Gastfamilie die persönlichere Alternative sein: ein familiäres Zuhause und dazu fachliche Begleitung von uns.
Die betreute Person lebt im Haushalt der Familie und nimmt am gemeinsamen Leben teil – so, wie es zu ihr passt.
Besonders geeignet ist das für Menschen mit psychischer Erkrankung, geistiger Behinderung oder Suchterkrankung, die von festen Bezugspersonen und einem verlässlichen Umfeld profitieren.
Fachlich heißt dieses Angebot BieP, also Betreuung in einer Pflegefamilie. Weil der Begriff oft mit Pflegefamilien für Kinder verwechselt wird, sprechen wir vom Wohnen in Gastfamilien.
Die Familie ist damit nicht allein
Eine Gastfamilie übernimmt viel im täglichen Leben. Damit lassen wir sie nicht allein.
Wir begleiten beide Seiten – die betreute Person und die Familie.
Unsere Fachkräfte führen regelmäßige Gespräche und Hausbesuche, sind bei Fragen zum Zusammenleben da und erreichbar, wenn es schwierig wird.
Außerdem wirken wir an der Hilfeplanung mit und behalten im Blick, dass es für alle Beteiligten passt.
Es muss menschlich passen
Ein freies Zimmer allein reicht nicht.
Damit es langfristig gut geht, müssen die betreute Person und die Familie zueinander passen.
Deshalb lernen sich beide Seiten vor einer Aufnahme in Ruhe kennen. Erwartungen, Gewohnheiten, Bedürfnisse und mögliche Schwierigkeiten kommen dabei offen auf den Tisch.
Erst wenn sich alle Beteiligten eine gemeinsame Zukunft vorstellen können, planen wir weiter.
Was Gastfamilien geben – und bekommen
Gastfamilien geben weit mehr als Wohnraum: Verlässlichkeit, persönliche Beziehungen, Orientierung und die Selbstverständlichkeit, am normalen Familienleben teilzunehmen.
Dafür erhalten sie eine finanzielle Vergütung und werden von unseren Fachkräften durchgehend beraten und begleitet.
Infrage kommen Paare, Familien und ausdrücklich auch Einzelpersonen.
Zwischen Alleinwohnen und Einrichtung
Das Wohnen in einer Gastfamilie ist eine eigene Form der Unterstützung: persönlich und familiär, gleichzeitig fachlich begleitet.
Für manche Menschen ist genau diese Mischung die Grundlage, um dauerhaft Stabilität, Sicherheit und mehr Teilhabe zu erreichen.
Könnten Sie Gastfamilie sein?
Sie haben ein freies Zimmer und Platz im Alltag? Als Gastfamilie geben Sie einem erwachsenen Menschen mehr als Wohnraum: Verlässlichkeit, Beziehung und Teilhabe. Wir begleiten Sie dabei fachlich – Sie sind damit nie allein.
Haken Sie an, was auf Sie zutrifft.
Was zu Gastfamilien oft gefragt wird
Ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahren. Für Kinder und Jugendliche gibt es andere Formen der Unterbringung, dafür ist das Jugendamt zuständig.
Ja. Gastfamilien erhalten eine finanzielle Vergütung und werden von unseren Fachkräften durchgehend begleitet. Über die Höhe sprechen wir im persönlichen Gespräch.
Paare, Familien und auch Einzelpersonen. Entscheidend ist nicht die Wohnform, sondern ob es menschlich passt und ob Platz im Alltag da ist. Ein eigenes Zimmer sollte vorhanden sein.
Genau deshalb lernen sich beide Seiten vorher in Ruhe kennen, und genau deshalb wird offen über Erwartungen gesprochen. Erst wenn sich alle eine gemeinsame Zukunft vorstellen können, geht es weiter. Und auch danach sind wir durchgehend ansprechbar.
Sprechen Sie mit uns
Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam, was gebraucht wird und was der nächste Schritt ist.